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Jürgen Vormann, Daniel Kuczaj, Christian W. Jakob

Jürgen Vormann, Daniel Kuczaj, Christian W. Jakob

PRESSEMITTEILUNG

Frankfurt am Main, 28. Oktober 2016


Wie die Verbindung von „online“ und „offline“ gelingt
Frankfurt Forward bringt Infraserv Höchst und Roomhero an einen Tisch

Innovative Online-Lösungen können bewährte Offline-Angebote in vielen Dienstleistungsbereichen ergänzen und verbessern. Welche Voraussetzungen Unternehmen dazu schaffen müssen, diskutierten heute Jürgen Vormann, Vorsitzender der Geschäftsführung des Höchster Industrieparkbetreibers Infraserv Höchst, und Daniel Kuczaj, CEO von Roomhero, bei einem gemeinsamen Abendessen, das auf Initiative von Frankfurt Forward stattfand.

Das Frankfurter Start-up Roomhero bietet seinen Kunden einen umfassenden Service für die Inneneinrichtung privater oder gewerblicher Räume. Dazu erweitert der Curated-Shopping-Anbieter die klassische Einrichtungsberatung durch neue Online-Tools, mit denen der Kunde seine von Roomhero eingerichteten Zimmer virtuell „begehen“ kann. Das Roomhero-Angebot zeigt, wie die Verbindung von „online“ und „offline“ in der Praxis den Kundennutzen erhöht – ein Ziel, das Infraserv Höchst aktuell bei seinem Weiterbildungsprogramm verfolgt. Vormann und Kuczaj erörterten daher, wie das sogenannte Blended Learning, also die Kombination von E-Learning und Präsenzveranstaltungen, die Qualität der Infraserv Höchst Weiterbildungen für Unternehmen des Industrieparks in Höchst künftig erhöhen kann.

Jürgen Vormann sagte: „Die Zusammenarbeit mit jungen Start-ups aus der Region bietet uns die Möglichkeit, gewohnte Innovationspfade zu verlassen und branchenfremde Lessons Learned in unser Geschäft zu integrieren. Diese Impulse sind sehr wertvoll für unser Unternehmen und unsere Mitarbeiter.“ Roomhero-Chef Kuczaj führte aus: „Wir mussten unser Geschäftsmodell schon mehrfach überarbeiten, um es an die Marktbedürfnisse anzupassen. Die Expertise, die wir dadurch gesammelt haben, geben wir gern weiter.“
Warum Frankfurt am Main ein ausgezeichneter Standort für innovative Unternehmen ist, weiß Wirtschaftsdezernent Stadtrat Markus Frank: „Die wirtschaftliche Dynamik und das am Standort vorhandene gigantische Spektrum vom hochspezialisierten Ein-Personen-Unternehmen über mittelständische Traditionsunternehmen bis hin zu Weltkonzernen sind ein hervorragender Nährboden für innovative Unternehmen, speziell in Zukunftsbranchen. Kluge Köpfe brauchen Chancen sich zu entfalten und Ideen sind immer nur der Anfang einer Innovation, die bis zu ihrer Marktfähigkeit auch zu finanzieren ist. Frankfurt hat als führender Finanzplatz die Nähe zum Geld und die am Standort vertretenen weltweit agierenden Konzerne und Weltmarktführer haben große Budgets für die kontinuierliche Verbesserung von Prozessen und Produkten.“ Projektleiter Christian W. Jakob bestätigt: „Die Frankfurter Start-up-Szene bekommt deutschlandweit immer mehr Zuspruch und Frankfurt Forward ist ein sehr geeignetes und wirtschaftlich relevantes Instrument, um dieses Potential aufzuzeigen.“
Ziel der Initiative Frankfurt Forward ist es, Kooperationen zwischen Start-ups und etablierten Industrieunternehmen anzustoßen. In den vergangenen Monaten beteiligten sich bereits bedeutende regionale Unternehmen, wie z.B. die Fraport AG, die WISAG-Gruppe oder die Mainova AG.

Frankfurt Forward wird von der Stadt Frankfurt am Main im Rahmen des Masterplans Industrie unterstützt und vom Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie (FiZ) gesteuert. Mit dem heutigen Treffen endet die Reihe vorerst. Eine Fortsetzung ist geplant.


PRESSEMITTEILUNG

Frankfurter Start-ups inspirieren bei der Digitalisierung von Industrieventilen

Die Digitalisierung von Prozessen ist für die Industrie eine der größten Herausforderungen dieser Zeit. Die Frankfurter SAMSON AKTIENGESELLSCHAFT hat sich zum Ziel gesetzt, eine führende Rolle bei der Entwicklung intelligenter, vernetzter Ventiltechnik einzunehmen. Diese intelligenten Ventile sind Teil einer durchgängig integrierten Automatisierungsstruktur in der Industrie. Die voranschreitende Digitalisierung und Integration der Ventile trägt maßgeblich zu einer verbesserten Anlagenverfügbarkeit bei.

Inspiriert wird die Entwicklungsarbeit des Traditionsunternehmens u.a. durch die Zusammenarbeit mit Frankfurt Forward und den so generierten Input junger Frankfurter Start-ups. Sie bringen spezielles Know-how in der Datenanalyse sowie einen frischen Blick auf gelernte Prozesse mit. Dr. Andreas Widl, Vorstandsvorsitzender von SAMSON sagte: „Auch etablierte Unternehmen wie SAMSON sind im ständigen Wettbewerb, müssen erfolgreiche Geschäftspraktiken hinterfragen und neue, visionäre Wege finden. Unsere Produktion wie auch unsere Ventile der Zukunft besitzen einen sogenannten „digitalen Zwilling“. Frankfurt Forward kann hierzu wichtige Unterstützung liefern.“


Christian W. Jakob, Rainer Hetzer, Pascal Weinberger, Markus Frank

Christian W. Jakob, Rainer Hetzer, Pascal Weinberger, Markus Frank

PRESSEMITTEILUNG

Frankfurt am Main, 04. Oktober 2016

Wie das Auto schneller lernt

Frankfurt Forward bringt Continental und Frankfurter Start-up Gaia zusammen

Wie lernt das Auto der Zukunft möglichst schnell, voll automatisiert und zugleich sicher zu fahren? Diese Frage diskutierte Rainer Hetzer (Leiter Human Relations) von der Division Chassis & Safety des internationalen Technologieunternehmens Continental Freitagabend beim gemeinsamen Abendessen mit Pascal Weinberger. Der 19-jährige Frankfurter ist Gründer und technischer Verantwortlicher der Gaia Solutions Ltd. und Spezialist für maschinelle Intelligenz.

In der realen Welt müsste ein Mensch mehrere Jahrzehnte damit verbringen, der Maschine Auto durch die stetige Wiederholung immer gleicher Übungen das Fahren beizubringen. Moderne Technologien wie maschinelles Lernen, intelligente Algorithmen und das sogenannte verstärkende Lernen (Deep Reinforcement Learning) machen es möglich, den Lernprozess in den virtuellen Raum zu übertragen. Durch eine spezielle Fahrsimulations-Software lernt das Auto dann deutlich schneller. Die Entwicklungszeit verkürzt sich, die Entwicklungskosten sinken.

 „Als ein Innovationsführer im Bereich Fahrsicherheitstechnologien ist die sichere Umsetzung des automatisierten Fahrens eines unserer wichtigsten Entwicklungsthemen“, sagte Ralph Lauxmann (Leiter Systems & Technology). „Die Zusammenarbeit und der Austausch mit jungen Start-ups und innovativen Köpfen ist für Continental inspirierend und zahlt sich immer wieder aus“, ergänzte Rainer Hetzer. Pascal Weinberger sagte: „Das Projekt ist eine echte Chance, unsere Expertise in ein neues Feld zu übertragen, wo sie Dank der Größe von Continental auch globalen Einsatz finden wird.“

Frankfurt Forward ist eine Initiative am Frankfurter Innovationszentrum für Biotechnologie (FiZ), die ausgewählte Start-ups und etablierte Industrieunternehmen aus der Rhein-Main-Region gezielt zusammenbringt und so Innovationen jenseits der bekannten Pfade anstößt. Stadtrat Markus Frank, Unterstützter des Projekts, sagte: „Frankfurt am Main ist als Knotenpunkt der digitalen und analogen Welt ein sehr attraktiver Platz für „Denkfabriken“. Start-ups und Gründer finden hier direkten Zugang zu Wissenschaft und Entscheidern aus der Industrie, Dienstleistungs- und Finanzwirtschaft. Die traditionelle Internationalität des Standorts kombiniert mit einem attraktiven regionalen Umfeld bietet eine inspirierende Atmosphäre für junge Menschen mit Ideen und unternehmerischem Mut. Frankfurt Forward etabliert sich als wertvolle Schnittstelle zwischen Partnern, die sich in ihrem Arbeitsalltag vermutlich nicht begegnet wären.“ Christian W. Jakob von Frankfurt Forward ergänzte: „Die Industrie-CEOs sind immer wieder erstaunt darüber, welche einzigartigen Talente und Ideen in unserer Region zu Hause sind.“

Mit Continental und Gaia brachte Frankfurt Forward bereits das siebte Mal die Erfahrung eines Industrieunternehmens und den Pioniergeist eines Start-ups an einen Tisch. Die Reihe wird weiter fortgesetzt.


Christian W. Jakob, Britta Schwalm, Dr. Christof Riess, Felix Diemerling, Harald Link, Niklas Mulzer, Kirsten Jörges, Jürgen Jörges, Markus Frank

Christian W. Jakob, Britta Schwalm, Dr. Christof Riess, Felix Diemerling, Harald Link, Niklas Mulzer, Kirsten Jörges, Jürgen Jörges, Markus Frank

Pressemitteilung

Frankfurt am Main, 28. September 2016

Start-up Witefield unterstützt Digitalisierung im Handwerk

Frankfurt Forward initiiert Format „Startup for a day“

Nach mehreren Dialog-Treffen zwischen Frankfurter Gründern und Industrieunternehmen fokussiert Frankfurt Forward sich jetzt auf das Handwerk: Für jeweils einen Tag besuchen die Gründer des Start-ups Witefield vier unterschiedliche Handwerksbetriebe in der Region. Vor Ort arbeiten sie gemeinsam mit dem jeweiligen Betrieb an aktuellen Digitalisierungsprojekten. Witefield ist spezialisiert auf Digitalisierung mit Schwerpunkt Social Media.

Die Idee zu „Startup for a day“ entwickelte Frankfurt Forward mit der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main. Deren Hauptgeschäftsführer Dr. Christof Riess kam am Dienstagmorgen mit Witefield-Gründer Niklas Mulzer und den Geschäftsführern der Handwerksbetriebe zusammen, um die Zusammenarbeit zu konkretisieren: Jürgen Jörges von der Maler Schmidt GmbH arbeitet an einer ganzheitlichen Online-Vermarktungsstrategie. Goldschmiedin Britta Schwalm fertigt im 3D-Druck- und Vakuum-Gießverfahren einen besonderen Ring. Witefield möchte hier auf eine Optimierung des Prozesses mit mehr Bedienfreundlichkeit für den Kunden fokussieren. Felix Diemerling, Geschäftsführer der Baudekoration Diemerling GmbH, und Glasermeister Harald Link wollen ihre Prozesse bei der Abrechnung und der Baustellendokumentation wirksamer digitalisieren.

Harald Link sagte: „Die Umstellung von analog zu digital hilft uns, kosteneffizienter und für den Kunden transparenter zu arbeiten.“ Felix Diemerling ergänzte: „Wir haben viele Ideen, wie wir neue Technologien in das klassische Handwerk integrieren können. In der Vergangenheit gab es zu wenig Innovation, sodass ein Preiskampf ausgebrochen ist. Die konkrete Umsetzung können wir allein aber nicht leisten.“ Niklas Mulzer von Witefield fasste zusammen: „Die Digitalisierung stellt alle Unternehmen vor Herausforderungen – große und kleine. Ich bin neugierig zu erleben, wie das Handwerk damit umgeht.“

Dr. Christof Riess, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, sagte: „Der Bereich Wirtschaft 4.0 ist aktuell ein strategisches Thema für das Handwerk in der Region: Die Zusammenarbeit mit erfolgreichen Start-ups bringt frischen Wind in Projekte, die uns fit machen für die Zukunft."

Stadtrat Markus Frank, Mitinitiator von Frankfurt Forward, lobte das neue Format: „Dank der breiten Unterstützung durch zahlreiche starke und verlässliche Partner und der vorhandenen Standortstärken hat Frankfurt eine sehr gute Ausgangsposition, sich als erfolgreicher Standort für die „Neue Industrie“ zu positionieren. Dabei spielt die Einbindung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Zeitalter der digitalen Transformation eine besonders bedeutende Rolle für die weitere Stärkung des Wirtschaftsstandortes. Frankfurt Forward zeigt, dass es wandelbar und zielgruppenspezifisch ist. ‚Startup for a day’ ist ein spannendes Experiment.“ Christian W. Jakob, Head of Frankfurt Forward, ergänzte: „Megatrends wie die Digitalisierung machen auch vor dem Handwerk nicht halt. Wir wollen mit den Unternehmen passgenaue Lösungen finden.“

Frankfurt Forward ist ein Projekt des Frankfurter Innovationszentrums Biotechnologie (FiZ) und wird von der Stadt Frankfurt am Main im Rahmen des Masterplans Industrie unterstützt. Die Initiative hat seit ihrem Beginn viele Frankfurter Industrieunternehmen mit Gründern aus der Region zusammengebracht und so ungewöhnliche Kooperationen angestoßen. Weitere Dialog-Treffen sind bereits in der Planung.


Markus Frank, Wolfgang Böhm, Hamedo Ayadi, Christian W. Jakob

Markus Frank, Wolfgang Böhm, Hamedo Ayadi, Christian W. Jakob

PRESSEMITTEILUNG

Frankfurt am Main, 27. September 2016

Chemie wird fit für Big Data
Frankfurt Forward vernetzt Allessa mit Start-up DTS

„Industrie 4.0“ wird für den Frankfurter Chemieproduzenten Allessa zu einer konkreten Automatisierungsagenda: Allessa-Geschäftsführer Wolfgang Böhm traf sich auf Initiative von Frankfurt Forward am Montagabend mit Hamedo Ayadi, Geschäftsführer des Frankfurter Start-ups DTS Data Transition Services. Ihr Ziel: die Digitalisierung der klassischen Chemieproduktion im Industriepark Fechenheim.

Seit über 140 Jahren werden in den Betrieben der Allessa GmbH in Fechenheim Pigmente, Feinchemikalien und funktionale Polymere produziert, die in einer Vielzahl von Alltagsprodukten Anwendung finden. Der Datenspezialist DTS hilft Allessa jetzt, die Möglichkeiten des Internets der Dinge für die Chemieproduktion zu nutzen: Die manuelle Steuerung der Herstellung ist bereits teilautomatisiert. Jetzt geht es darum, den Automatisierungsgrad weiter zu erhöhen, zunehmend zu digitalisieren und die Steuerung noch intelligenter zu machen. So wird die Produktion nicht nur sicherer, sondern auch effizienter und damit wettbewerbsfähiger. 

Wolfgang Böhm sagte: „Unternehmen der klassischen Chemie müssen sich immer wieder neu erfinden. Die Zusammenarbeit mit einem jungen Partner wie DTS hilft uns, unsere Zukunftspläne zu fokussieren.“ DTS-Chef Hamedo Ayadi sagte: „Als junges Unternehmen benötigen wir genau diese Art von Kooperationen, um unser Wissen anwenden zu können. Frankfurt Forward schafft hier eine wirklich fruchtbare Verbindung.“

Stadtrat Markus Frank ist überzeugt von dem Projekt: „Die Digitalisierung bietet den Unternehmen die Chance, über das Internet neue Märkte und neue Kunden international anzusprechen und somit die Geschäftsmöglichkeiten zu erweitern. Wir haben am Standort eine Menge Branchenwissen und KnowHow und auch für Frankfurter Traditionsunternehmen ist es außerordentlich wichtig, bewährte Prozesse in das digitale Zeitalter zu führen.“ Christian W. Jakob Head of Frankfurt Forward, ergänzte: „Industrie 4.0 ist ein Begriff, den es mit Leben zu füllen gilt. Allessa und DTS zeigen, wie er vom Schlagwort zum Arbeitsprogramm wird.“

Frankfurt Forward ist ein Projekt des Frankfurter Innovationszentrums Biotechnologie (FiZ) und wird von der Stadt Frankfurt am Main im Rahmen des Masterplans Industrie unterstützt. Die Initiative zielt darauf, lokale Kooperationen zwischen Frankfurter Industrieunternehmen und Startups anzustoßen. An den bisherigen Treffen beteiligten sich u.a. die Mainova AG, die WISAG-Gruppe und die Fraport AG. Die Reihe wird in den kommenden Wochen fortgesetzt.


Andreas Wenk, Moritz Jäger, Christian W. Jakob

Andreas Wenk, Moritz Jäger, Christian W. Jakob

PRESSEMITTEILUNG

Frankfurt am Main, 29. Juni 2016 


Digitalisierung im deutschen Mittelstand - Frankfurt Forward vernetzt Fragro und appjigger


Frankfurt Forward nimmt Mittelständler stärker in den Fokus: Am gestrigen Dienstagabend traf Andreas Wenk, Inhaber und Geschäftsführer der fragro Gebäudereinigung GmbH & Co. KG, auf den Gründer des Startups appjigger GmbH Moritz Jäger. Beim gemeinsamen Abendessen im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen suchten sie nach neuen Lösungen, um die Dokumentation von Reinigungsdiensten voll zu digitalisieren und mit dem bestehenden Abrechnungssystem zu verknüpfen.

Die Abnahme dieser Dienste erfolgt bislang noch in Papierform, d.h. der Auftraggeber unterschreibt systemseitig erzeugte Arbeitsnachweise und Lieferscheine. Die unterschriebenen Handzettel werden danach wieder digitalisiert. Wenk und Jäger planen nun eine mobile App, die diesen Medienbruch eliminiert und zugleich Hand in Hand mit der Buchhaltung arbeitet. Bei der Ideenentwicklung ließen sich die Dialogpartner u.a. von Lösungen für private Endkunden in der Logistikbranche inspirieren. 

Andreas Wenk sagte: „Wir haben gerade unser 50-jähriges Bestehen gefeiert. Für unsere Zukunft ist es jetzt wichtig, dass wir den Betrieb nach und nach digitalisieren – um Prozesse effizienter zu gestalten und die Umwelt zu schonen.“

Moritz Jäger sagte: „Mobile Apps und die Optimierung von Prozessen durch Einsatz moderner Technologie werden für Unternehmen immer wichtiger. Die Welten der Privatkunden und der Geschäftskunden verschmelzen weiter und werden eins.“

Frankfurt Forward hat bereits mehrere Frankfurter Industrieunternehmen mit Startups aus der Region zusammengebracht und so langfristige Kooperationen angestoßen. Initiator Stadtrat Markus Frank sagte: „Mittelständler spüren zunehmend den Druck der Digitalisierung. Frankfurt Forward hilft ihnen, im Dialog mit Unternehmern der neuen Generation die passenden Antworten zu finden.“ Christian W. Jakob, Head von Frankfurt Forward, ergänzte: „Innovationen entstehen heute vor allem durch branchenübergreifende Kooperationen – das zeigt sich auch im Mittelstand und im Handwerk.“

An den bisherigen Dialogtreffen beteiligten sich u.a. die Mainova AG und die Fraport AG. Die Reihe wird in den kommenden Monaten fortgesetzt.


Markus Frank, Ralf Pilger, Mathias Krause, Christian W. Jakob

Markus Frank, Ralf Pilger, Mathias Krause, Christian W. Jakob

PRESSEMITTEILUNG

Frankfurt am Main, 22. Juni 2016
Neue digitale Lösungen für das Gebäudemanagement - Frankfurt Forward bringt WISAG und SURCON an einen Tisch

Frankfurt Forward geht in die nächste Runde: Ein weiteres Mal kamen am Mittwochabend die CEOs eines etablierten Frankfurter Industrieunternehmens und eines Startups aus der Region zusammen, um traditionelle Geschäftsmodelle für das digitale Zeitalter fit zu machen. Ralf Pilger, Geschäftsführer der WISAG Gebäudetechnik Hessen, und Mathias Krause, Gründer der Ingenieurberatung SURCON GmbH, diskutierten beim gemeinsamen Abendessen in Frankfurt aktuelle Fragen des Building Information Modeling (BIM). 

Die digitalisierte, softwarebasierte Bewirtschaftung von Gebäuden ist heute Standard. Angesichts der großen Zahl und der heterogenen Arbeitsweise der Software-Anbieter ist der Markt für die Immobilieneigentümer und -nutzer relativ intransparent und Dienstleisterwechsel sind oft mit hohen Kosten verbunden. Pilger und Krause widmeten sich daher der Frage, wie die Dokumentation und die dafür eingesetzte Software breitbandig standardisiert werden kann. 

Ralf Pilger sagte: „Dank smarter Technologien können wir für unsere Kunden neue Dienstleistungen entwickeln und Prozesse effizienter gestalten. Das Thema auch mit Blick auf mögliche und sinnvolle Standards voranzutreiben, zahlt sich letztlich für alle Marktteilnehmer aus.“

Mathias Krause sagte: „SURCON entwickelt sich gerade von der klassischen Ingenieurberatung in einem innovativen Teilbereich hin zu einem datenbasierten Startup – einem sogenannten PropTech. In einer Großstadt wie Frankfurt schaffen digitale Technologien auch in der eher traditionell arbeitenden Immobilienbranche heute neue Geschäftsmodelle und Einnahmequellen.“

Frankfurt Forward ist ein Projekt des Frankfurter Innovationszentrums Biotechnologie (FiZ) und wird von der Stadt Frankfurt am Main im Rahmen des Masterplans Industrie unterstützt. Die Initiative zielt darauf, lokale Kooperationen zwischen Frankfurter Industrieunternehmen und Startups anzustoßen. Stadtrat Markus Frank, Förderer des Projektes, ist überzeugt: „Frankfurt Forward kann Initialfunke für langfristige Partnerschaften zwischen etablierten Industrieunternehmen und jungen Köpfen sein. Gemeinsam prägen sie das Bild der Stadt und schaffen Arbeitsplätze und Wertschöpfung der Zukunft.“

An den bisherigen Treffen beteiligten sich u.a. die Mainova AG und die Fraport AG. Die Reihe erfreut sich großer Beliebtheit und wird mit weiteren Kooperationen fortgesetzt. 


Christian W. Jakob (Head of Frankfurt Forward), Dr. Constantin Alsheimer (Vorstandsvorsitzender Mainova AG), Vishal Rai (CEO Acellere GmbH), Markus Frank (Stadtrat/Wirtschaftsdezernent)

Christian W. Jakob (Head of Frankfurt Forward), Dr. Constantin Alsheimer (Vorstandsvorsitzender Mainova AG), Vishal Rai (CEO Acellere GmbH), Markus Frank (Stadtrat/Wirtschaftsdezernent)

Pressemitteilung

Frankfurt am Main, 13. April 2016

Was kommt nach dem Strom? Frankfurt Forward bringt Mainova und Startup Acellere zusammen

Wie wird ein großer regionaler Energieversorger fit für das digitale Zeitalter? Diese Frage stand im Fokus des Austauschs von Dr. Constantin Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG, und Vishal Rai, Gründer und CEO des Frankfurter Startups Acellere GmbH. Auf Initiative von Frankfurt Forward trafen sich der Konzernchef und der Jungunternehmer am Dienstagabend im schmalsten Haus der Stadt zum Abendessen. Angeregt diskutierten sie, wie sich das Portfolio der Mainova durch die geplante, flächendeckende Verbreitung intelligenter Stromzähler ab 2017 verändern könnte. 

Dr. Constantin Alsheimer sagte: „Als regionaler Energieanbieter wollen wir unseren Kunden künftig mehr individuell zugeschnittene Produkte anbieten. Neue Technologien helfen uns, die Bedürfnisse unserer Kunden besser zu verstehen.“ Vishal Rai sagte: „Erst mit der richtigen Software entfalten Daten Wert. Wir lassen Software durch Software schreiben und sind mit diesem Ansatz bei vielen namhafte Industrieunternehmen erfolgreich.“ Die Firmenchefs wollen künftig enger zusammenarbeiten, um aus neuen Ideen marktfähige Lösungen für Mainova zu entwickeln. 

Stadtrat Markus Frank und Christian W. Jakob, Head von Frankfurt Forward, werteten das zweite Zusammentreffen innerhalb der unkonventionellen Gesprächsreihe als Erfolg. Ziel der von der Stadt Frankfurt am Main und dem Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie (FiZ) getragenen Initiative Frankfurt Forward ist es, etablierte und junge Frankfurter Unternehmen in einen kreativen Dialog zu bringen, aus dem neue Innovationskraft entsteht.

Markus Frank sagte: „Märkte verändern sich schneller denn je, der Innovationsdruck auf regionale Industrieunternehmen steigt merklich an. Die Kooperation mit jungen Unternehmen kann ihnen dabei helfen, neue Perspektiven zu entdecken und der Konkurrenz wieder einen Schritt voraus zu sein.“ Christian W. Jakob ergänzte: „Mit Frankfurt Forward überwinden wir die alltäglichen Denkmuster. Der frische Blick und das Knowhow eines Startups können die digitale Transformation und die Definition von zukunftsfähigen Geschäftsmodellen in reiferen Unternehmen vorantreiben.“ 

Frankfurt Forward wird in den kommenden Wochen weitere etablierte Frankfurter Firmen mit Jungunternehmen aus der Region zusammenbringen. 


Daniel Putsche (CEO candylabs GmbH), Dr. Stefan Schulte (CEO Fraport AG), Christian W. Jakob (Head of Frankfurt Forward) (v.l.n.r.)

Daniel Putsche (CEO candylabs GmbH), Dr. Stefan Schulte (CEO Fraport AG), Christian W. Jakob (Head of Frankfurt Forward) (v.l.n.r.)

PRESSEMITTEILUNG

Frankfurt am Main, 22. Juli 2015

Frankfurt Forward ermöglicht Zusammenarbeit zwischen Start-ups und etablierten Industrieunternehmen

„Frankfurt Forward“ (f>>forward) ist erfolgreich gestartet. Das auf Innovation gerichtete Format wurde Anfang 2015 durch den „Masterplan Industrie der Stadt Frankfurt am Main“ ins Leben gerufen und bringt Frankfurter Industrieunternehmen mit ausgewählten Start-ups der Stadt zusammen. In einem eins-zu-eins Abendessen im Airport Club trafen sich der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte, mit dem Frankfurter Start-up CEO Daniel Putsche, candylabs GmbH, um ihre Zusammenarbeit zu diskutieren.

„Die Fraport AG lebt von Innovationen und ständig neuen Ideen, die das Kundenerlebnis verbessern. Ziel ist es, die Orientierung und Navigation der Passagiere am Flughafen zu vereinfachen“, betonte Dr. Schulte. „Ein großer Flughafen bringt große Herausforderung mit sich. Die Zusammenarbeit mit einem kreativen Frankfurter Nachwuchsunternehmen ermöglicht uns neue Blickwinkel und frische Impulse. Sie zeigt auch, wie wichtig eine vitale Gründerkultur für die Region Rhein-Main ist.“
„candylabs beschäftigt sich mit der Herausforderung, Start-up-Prozesse auch in größeren Strukturen zu etablieren, um nutzerorientierte Innovation zu forcieren“, sagte Daniel Putsche. „Das Format Frankfurt Forward trifft hier genau ins Schwarze und bringt Start-up und Corporate auf höchster Entscheiderebene zusammen.“

Der Fokus von „Frankfurt Forward“, das am Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie (FiZ) beheimatet ist, liegt auf einer aktuellen Herausforderung des Industrieunternehmens, zu denen das junge Start-up innovative Lösungen findet. Dr. Christian Garbe, Geschäftsführer des FiZ, ist überzeugt: „Traditionelle und neue Geschäftsmodelle werden so über Branchen hinweg geschickt kombiniert und Denkschubladen aufgeräumt.“ Stadtrat Markus Frank, Initiator des Formates, ist begeistert: „Die Förderung der lokalen Wirtschaft durch kluge Kombinationen und direkten Kontakt der Entscheider und die gleichzeitige Unterstützung der Industrie bei der Digitalisierung sind in dieser Form einmalig und sichern die Zukunftsfähigkeit der Stadt.“ „Frankfurt Forward“ ist damit die passende Antwort auf die Herausforderungen des digitalen Wandels der Gesellschaft und Wirtschaft.

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Notiz für die Redaktion

Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie GmbH (FiZ)
Das FiZ Frankfuter Innovationszentrum Biotechnologie GmbH bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen der Life Sciences am Standort Frankfurt Rhein-Main auf rund 23.000 m² eine maßgeschneiderte Forschungsinfrastruktur und damit optimale Arbeitsbedingungen. 16 Unternehmen mit 700 Arbeitsplätzen haben im FiZ ihren Standort. Darüber hinaus hat sich das FiZ als eine wichtige Adresse für Kooperationen und interdisziplinäre Netzwerke entwickelt. Im Mittelpunkt des FiZ steht auf Grundlage der Digitalisierung das New. German Engineering., bei dem die Wertschöpfung aus Geschäftsmodellen entsteht. Gesellschafter der 2002 gegründeten Betreibergesellschaft sind das Land Hessen, die Stadt Frankfurt am Main und die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main.

Der Masterplan Industrie wurde von der Stadt Frankfurt am Main als langfristige Strategie zur Stärkung des Industriestandortes ins Leben gerufen. Industriepolitische Ziele, Handlungsfelder mit Maßnahmen sowie Synergien zu bestehenden Einrichtungen und vorhandener Infrastruktur sollen aufgezeigt und genutzt werden. Im Rahmen von Frankfurt Forward werden zehn klug kombinierte und vertrauliche Treffen an zehn Terminen zwischen jeweils einem Start-up CEO und einem Industrie CEO organisiert. Frische Expertise und traditionelle Erfolgsmodelle treffen aufeinander und Innovationen werden über die üblichen Grenzen neu gedacht.

Fraport
Die Fraport AG ist ein Full-Service-Anbieter im Airport-Management und gehört mit elf Flughafen-Beteiligungen auf vier Kontinenten zu den international führenden Unternehmen im Airport-Business. Der Konzern erwirtschaftete in 2014 bei 2,4 Milliarden Euro Umsatz ein Jahresergebnis von rund 252 Millionen Euro. 2014 nutzten insgesamt über 108,5 Millionen Passagiere die Flughäfen mit einem Fraport-Anteil von mehr als 50 Prozent.
Am Heimatstandort Frankfurt begrüßte Fraport im Jahr 2014 rund 60 Millionen Passagiere und schlug ein Cargo-Volumen von rund 2,2 Millionen Tonnen um. Im Sommerflugplan 2015 fliegen 104 Airlines von Frankfurt weltweit 297 Destinationen in 104 Ländern an. Mit 141 interkontinentalen Destinationen liegt knapp die Hälfte aller Ziele außerhalb Europas, was die Stellung Frankfurts als bedeutendes internationales Luftverkehrsdrehkreuz hervorhebt. Dadurch steht der Flughafen Frankfurt im Bereich Cargo auf Platz eins und im Passagierverkehr an dritter Stelle im Ranking der europäischen Airports.

Candylabs GmbH
Die candylabs GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main vereint die Geschäftsfelder Unternehmensberatung, Startup und Agentur im Bereich ‚mobile’ in einer Struktur. Sie tritt dabei gleichermaßen als Dienstleister auf und geht eigene Beteiligungen ein. Von Daniel Putsche und Moritz Heimsch im Jahr 2013 gegründet, begleitet und berät candylabs Unternehmen bei der Transformation zu Mobile, der Konzeptentwicklung, dem Design und der Realisierung von maßgeschneiderten Lösungen. Dies immer mit besonderem Fokus auf der Übersetzung von technologischen Trends in funktionierende Innovation. Zu den Kunden von candylabs zählen unter anderem die Deutsche Bank und Miles & More.

Kontakt    

Christian W. Jakob        
Tel.: + 49 (0) 69 800 865 - 0            
Fax: + 49 (0) 69 800 865 - 19            
E-Mail: christian.jakob@fiz-biotech.de
www.fforward.org

Startup-Tour


Startup-Tour


Startup tour - Stadtrat Markus Frank besucht Frankfurter Startups

Drei junge Unternehmen aus Frankfurt waren am Montag, 29. Februar, das Ziel der Startup Tour von Stadtrat Markus Frank. Die von Frankfurt Forward organisierte Tour führte den Dezernenten für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr vom Gutleut über das Bahnhofsviertel ins Ostend zu Unternehmen, die neue Akzente in ihren jeweiligen Industrien setzen. 

Das im Gutleut ansässige FinTech-Startup Traxpay bietet Kunden Zahlungen in Echtzeit. Die Plattform ermöglicht Finanztransaktionen mit umfassenden Begleitinformationen zu jeder Zeit und an jedem Ort und ist mittlerweile branchenführend. Die Gründer von What the Food in der Frankfurter Kaiserstraße hingegen haben sich der gesunden Ernährung verschrieben. Mit ihren einfachen und doch außergewöhnlichen Gerichten haben die ehemaligen Banker und Berater eine echte Marktlücke gefunden. Candylabs, ein IT-Startup mit Sitz an der Hanauer Landstraße, verbindet technologisches Know-how mit Kompetenzen in den Bereichen Geschäftsmodellentwicklung und Design. Das junge Team entwickelt Lösungen für den digitalen Wandel und arbeitet bereits für namhafte Konzerne und deutsche Mittelständler. 

Im Gespräch mit den Gründern informierte sich Stadtrat Frank eingehend über deren Geschäftsmodelle und fragte sie, welche Unterstützung die Politik jungen Unternehmen bieten könnte. „Der persönliche Kontakt zu Gründern ist immer wieder inspirierend. Auch etablierte Frankfurter Industrieunternehmen können davon profitieren“, sagte Frank und ergänzte: „Frankfurt entwickelt eine immer dynamischere Startup-Szene. Gerade im FinTech-Bereich und in der Kreativwirtschaft entsteht die Industrie und Dienstleistung von morgen. Mit Initiativen wie Frankfurt Forward unterstützen wir diese jungen Unternehmen und erhöhen ihre Bekanntheit.“

Christian W. Jakob von Frankfurt Forward sagte: „Die Tour bedient die Gründer- und die Fin-Tech-Szene und zeigt auf, wie vielfältig, innovativ und leistungsfähig die Gründerstadt Frankfurt ist.“ 

Bereits am vergangenen Montag hatten die Teilnehmer der heutigen Startup Tour ausgewählte Frankfurter Jungunternehmen und Initiativen besucht, darunter die Gründermaschine und Data Transition Services, das Softwareunternehmen Acellere und das Lebensmittel-Startup Lizza.